Mit dem Stichdatum des 30. September 2011 wurde der Abbau der PV-Warteliste vorläufig abgeschlossen.
Aus diesem Anlass soll daran erinnert werden, dass Anlagen mit dem Tarifabschlag für das Jahr 2015 noch eingebracht werden können.
Da das Kontingent langsam bereits knapp zu werden scheint, empfiehlt es sich, relativ rasch zu handeln.
Die Situation stellt sich wie folgt dar:
Mehr als 78% der Förderwerber für Photovoltaikanlagen haben das Angebot, zu reduzierten Tarifen sofort bauen zu können, akzeptiert.
Das bedeutet für die Photovoltaik eine Verdreifachung der bisherigen Kapazität - damit können rund 32.000 Haushalte zusätzlich mit sauberem Ökostrom versorgt werden.
Von den knapp 4.600 Photovoltaik-Anlagen - mit einer Leistung von knapp 95 MW - welche auf der Warteliste gereiht waren, sind mit Stand Ende September Anlagen mit einer Leistung von 79 MW bei der OeMag zum sofortigen Bau angemeldet worden.
Zusätzlich nutzen schon jetzt viele neue Antragsteller die Möglichkeit, bei Einreichung bis zum Jahresende, mit einem von Größe und Standort abhängigen Tarifabschlag von 17,5 bis 22,5 Prozent, neue Anlagen fördern zu lassen. Damit können weitere 42 MW sofort gebaut werden.
Der Abbau der Warteliste inklusive der neu eingereichten Anlagen wird laut Schätzungen rund eine Million Euro an Investitionen bringen, sowie rund 10.000 Arbeitsplätze sichern bzw. neu schaffen.
Zusammengerechnet ergibt dieser Abbau des "Einreichstaus" ca. 120 MW Leistung, das ist fast 30% mehr als bisher in Österreich insgesamt installiert wurden.
Es können dieses Jahr nach dem "First-come - first-serve"-Prinzip noch neue Anlagen eingereicht werden, bis das Kontingent ausgeschöpft ist.